Festival New Adits_ 28.11. – 1.12.2018

New Adits

na-logo2_cutrjpg

New Adits

Festival gegenwärtiger Musik

28.11. – 1.12.

VILLA FOR FOREST

 

 

 

Viktringerring – gegenüber KELAG, neben Koschatmuseum

Klagenfurt/Celovec

Verein Flechtwerk – New Adits Festival freut sich über den neuen Kooperationspartner
VILLA FOR FOREST

Verein Flechtwerk – New Adits Festival is pleased about the new cooperation partner
VILLA FOR FOREST

https://www.forforest.net

Programm for 2018 >>>

Artist 2018

Angélica Castelló
Axel Dörner
Gobi Drab
Erik Drescher
Fredl Engelmayr
Korhan Erel
Matthias Erian
Katharina Ernst
Emilio Gordoa
Gilbert Handler
Katrin Hauk
Thomas List
Steffi Neuhuber
Pascal Niggenkemper
Patrick Pulsinger
Adam Pultz Melbye
Andreas Røysum
Elisabeth Rozmann
Elisabeth Schimana
Ingrid Schmoliner
Martin Siewert
Thomas Stempkowski
Reni Weichselbaum
Black Biuti
Plenum
Raumschiff Engelmayr

Premiere_Der DIBBUK_Theater_Premiere am 06.12.2018_Theater Nestroyhof/Hamacon

Der DIBBUK
Premiere: 06. Dezember 2018

DIBBUK
/

Eine Stückentwicklung zum Motiv des Dibbuk aus der jüdischen Mystik. Ein lustvoller Abend zwischen Lyrik und Schamanismus, Freud und Ginsberg, Esoterik und Totentanz.

Ein Prozess zwischen einem Lebenden und einem Toten ist eine ernste und ungewöhnliche Sache, Rabbi, ich mochte Euch daher bitten, morgen die Gerichtssitzung selbst zu leiten. (Aus “Der Dibbuk” von An-Ski)

Der Dibbuk ist in der jüdischen Mystik der Geist eines Toten, der sich an einen Lebenden heftet und durch ihn spricht. In dem Erfolgsstück des späten 19. Jahrhundert “Der Dibbuk” von An-Ski stirbt Chanan, weil die ihm eigentlich versprochene Lea an einen anderen verheiratet wird. Daraufhin fährt er als Dibbuk in Leas Körper ein und spricht durch sie. Für die Familie von Lea, wie für den Rabbi, stellt sich die Frage, wie man den Dibbuk aus Leas Körper austreiben kann.

In der Produktion DIBBUK wird das Stück “Der Dibbuk” von An-Ski einer der Ausgangspunkte für eine Stückentwicklung sein, die den Fragen nachgehen will, welche Geister uns heute heimsuchen, wo sie sich eingenistet haben und vor allem welchen Umgang man mit ihnen finden kann. Es soll der Sichtweise und dem Glauben eine theatrale Form verliehen werden, dass es zwischen dem Akt des Austreibens und dem Zustand der Besessenheit noch einen dritten, sanfteren, friedlicheren und lustvolleren Weg geben kann.

Das Projekt DIBBUK ist Beschäftigung mit Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart. Die Frage welche Geister besänftigt werden wollen, ist beim Motiv des Dibbuk eng mit der Geschichte des Hauses verknüpft. Die weltweit erfolgreich aufgeführte Inszenierung “Der Dibbuk” von An-Ski durch die Truppe Habimah, die später das Nationaltheater in Israel begründen sollten, war als Gastspiel in den Räumlichkeiten des Theater Nestroyhof Hamakom (damals Jüdische Künstlerspiele) 1938 zu Gast und war somit die letzte Theaterproduktion, die in den Räumlichkeiten vor dem Anschluss und der Schließung der Jüdischen Künstlerspiele zu sehen war.

Der festen Überzeugung folgend, dass eine andere Vorstellung von Zukunft nur möglich ist, wenn man die Vergangenheit weder versucht auszutreiben, noch sich zur Gänze von ihr determinieren lässt, soll das Projekt DIBBUK lustvoll durch die Beschäftigung mit den Geistern der Vergangenheit helfen, eine neue Zukunft in der Gegenwart zu begründen.

Der DIBBUK, eine Geisterjagd, die im Setting von „Sam’s Bar“ stattfindet. Ein Abend der jüdische Mystik, Popkultur und Postmoderne verbindet, um dem Dilemma einer stagnierten Gegenwart zu entkommen.

MIT:
Katharina Knap
MUSIK:
Ingrid Schmoliner
REGIE:
Milena Michalek
DRAMATURGIE:
Patrick Rothkegel

Konzert am 08.02.2019_ Duo mit Elena Kakaliagou in der Kernmacherei_ Theater am Ring_ Villingen Schwenignen

Elena Kakaliagou_ french horn, voice;
Ingrid Schmoliner_ prepared piano, voice;
Beginn 20:00 Uhr, Theater am Ring, Hinterbühne, Kernmacherei